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[Artículo original] BrightEyes.de: Nightwish - Once (2004) - Revistas

Quelle: BrightEyes.de
Autor:Tom Klaner

Tracklist:
1.Dark Chest Of Wonders
2.Wish I Had An Angel
3.Nemo
4.Planet Hell
5.Creek Mary's Blood
6.The Siren
7.Dead Gardens
8.Romanticide
9.Ghost Love Score
10.Kuolema Tekee Taiteilijan
11.Higher Than Hope


Die Finnen haben sich zum Glück für ihre Fans doch anderes entschieden und wollen von einer längeren Pause nichts mehr wissen. Also zogen NIGHTWISH letztes Jahr weiter von Auftritt zu Auftritt und gaben u.a. beim Bloodstock Festival ihre erste Live-Show in England. Danach ging es weiter in die USA, um auch überm Großen Teich die finnischen Klänge und Tarjas Stimme bekannter zu machen. Dann wurde noch schnell das Label gewechselt, um jetzt mit „Once“ ein neues musikalisches Zuckerstückchen in den CD-Player zu legen. Ja, bei so viel Zucker habe ich direkt Angst um meinen CD-Player, der so hart an einer Diabetes vorbeischrammen dürfte. Das neue Album startet wie es sich jeder NIGHTWISH-Fan nur wünschen kann, mit einem schnellen und sehr melodischen „Dark Chest Of Wonders“, das sich nach mehrmaligem Hören in die Ohrmuschel brennt. Der daran anschließende fromme Wunsch jeden Mannes „Wish I Had An Angel“ ist ein sehr harter Track, bei dem sich Tarja und Bassist Marco die Gesanglinien geschwisterlich teilen. Gerade dieser stimmgewaltige Kontrast hat es mehr als in sich, wow! Selbst die harten kantigen Drumbeats verfehlen ihre Wirkung nicht, denn so hämmert sich auch dieser Song zielgenau in die Lauschlappen ein. Die Hitsingle „Nemo“, die mit irgendwelchen Suchen nach Fischen keineswegs etwas gemeinsam hat, ist dann der große Auftritt von Tarjas Zuckerstimme. Es ist immer wieder ein Genuss, diese gewaltigen und zugleich schmeichelnden Klänge von Tarja präsentiert zu bekommen. Bei diesem Song wird auch zum ersten Mal so richtig deutlich, dass Tuomas mit dem London Session Orchestra eine geniale instrumentale Ergänzung in „Once“ hat einfließen lassen. Bei manchen Songs fällt es gar nicht so sehr auf, dass hier echte Streicher bei der Arbeit aufgenommen wurden, bei „Nemo“ hingegen treffen die Musiker mit ihrer Einlage genau den Nerv der NIGHTWISH-Fans, womit dieser Song schon jetzt ein weiterer Klassiker im Repertoire der Finnen sein dürfte. Auch das orchestrale Intro zu „Planet Hell“ erfährt durch diese zusätzliche Instrumentierung einen weiteren Anreiz und auch hier mischt sich Marco gesanglich wieder sehr positiv ein. Überhaupt hat diese Abwechslung zwischen Tarja und Marco am Mikro den Finnen einen weiteren Farbklecks beschert. Natürlich darf mit „Creek Mary`s Blood“ auch eine wunderschöne herzzerreißende Ballade nicht fehlen, die durch die Bläsereinsätze im Hintergrund perfekt ausgefüllt wird, schmacht! Egal ob „Romanticide“ oder „Dead Gardens“, bei dem sich Gitarrist Emppu Vuorinen fast die Finger wund schrubbt, NIGHTWISH schreiben auf „Once“ das Wort „Abwechslung“ wirklich in großen Buchstaben in den finnischen Nachthimmel. So passt auch das finnisch gesungene und mit Cello begleitete „Kuolema Tekee Taiteilijan“ sehr gut ins Gesamtkonzept von „Once“. Ich bin mir sicher, dass NIGHTWISH bei den anstehenden Live-Auftritten wieder mächtig abräumen werden und die Herzen der Fans und vieler „Noch-Nicht-Fans“ im Sturm erobern. Aber Vorsicht! Bei mir hat „Once“ etliche Durchgänge im Player absolvieren müssen bis es richtig gefunkt hat, denn so ganz einfach ist „Once“ nicht gestrickt. Aber wenn der Knoten geplatzt ist, dann gibt es kein Halten mehr!

13 von 13 Augen

Añadido por Lonnie a 17.05.06Artículo también disponible en:  | Versión para imprimir

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